Widerspruch zum Bebauungsplan 88b. 70 Anwohner sagen NEIN!

02.08.2016 14:00 von admin

Die Anwohner der Lübecker Straße sind nicht bereit, den stetig zunehmenden Verkehr vor ihrer Haustür stillschweigend zu erdulden. Eine weitere Stadtentwicklung kann erst nach der Lösung der bereits seit langem bestehenden Verkehrsprobleme erfolgen. Innerhalb weniger Stunden konnten 70 Unterschriften für den Widerspruch gesammelt werden. Wir appellieren damit an die Politik, endlich ihre Hausaufgaben zu machen und zügig die Planungen zur Nordtangente voran zu treiben. Den Widerspruch im PDF-Format finden sie hier.

Offener Brief der IGANO zur Beratung über den Flächennutzungsplan 2016

20.07.2016 14:00 von admin

Zur Beratung über den Flächennutzungsplan und die Situation um die Nordtangente hat die IGANO einen offenen Brief an alle Stadtverordneten, die Verwaltung und den Bürgermeister verfasst. Den Brief finden sie hier.

Kommunalwahl 2013

08.05.2013 14:00 von admin

Die Situation in der Ahrensburger Politik mit ihren wechselnden Mehrheiten ist verfahren. Ohne Blick auf die Gesamtinteressen Ahrensburgs werden notwendige Entscheidungen nicht getroffen oder sogar verhindert. Demgegenüber finden die nicht im Eigen- sondern im Interesse Ahrensburgs engagierten und um Gestaltung bemühten Stadtverordneten leider zu oft keine Mehrheiten. 
Am Beispiel Nordtangente wird dies besonders deutlich. Obwohl alle Sachargumente seit langem bekannt sind und für den Bau sprechen, wird das Projekt von einigen Fraktionen/Stadtverordneten seit Jahren verzögert und torpediert.
  • Trotz aller Empfehlungen aus Verwaltung und Bauamt
  • Trotz aller Empfehlungen von externen Gutachtern und Experten sowie den eindeutigen Ergebnissen der Verkehrsuntersuchungen zum Masterplan Verkehr.
  • Trotz aller Resolutionen und Appelle der Unternehmen im Gewerbegebiet-Nord
  • Trotz der schon jetzt prekären Verkehrs- und Lärmsituation an der Lübecker Straße
Die Nordtangente wird aber auch weiterhin auf der Agenda der Stadt Ahrensburg bleiben. Durch die im Juni 2013 einsetzende Erlenhofbebauung und die Erschließung des neuen Gewerbegebiets-Süd wird sich die verkehrliche Situation am Ostring bis zur Lübecker Straße, wie prognostiziert, weiter verschärfen. Der Bau der Nordtangente ist daher das wichtigste Projekt von Ahrensburg. Eines ist allerdings bereits jetzt klar. Ahrensburg wird den schon 2004 durch das Verkehrsministerium in Aussicht gestellten Zuschuss in Höhe von 70 % (ca. 6 Millionen Euro) der Baukosten nicht mehr erhalten. Das Fördergeld wäre nur bei Einleitung des Planfeststellungsverfahrens noch in 2012 erreichbar gewesen. Alternative „Fördertöpfe“ sind nicht in Aussicht.

Damit bleibt unter dem Strich folgendes Fazit:
Die Blockade- und Verzögerungstaktik einzelner Stadtverodneter wird Ahrensburg in Zukunft teuer zu stehen kommen!

Lösen können diese verfahrene Situation nur die Wähler. Die Ahrensburger haben am 26. Mai 2013 die Möglichkeit dazu, weil dann wieder Kommunalwahlen stattfinden. Deshalb hier die bisherigen Positionen der antretenden Parteien und der Wählergemeinschaft WAB zur Nordtangente noch einmal in einer kurzen Zusammenfassung.
 
  • SPD-Fraktion:
    Die SPD ist die einzige politische Kraft in Ahrensburg, die sich klar zur Nordtangente bekennt und dies auch bei mehreren Abstimmungen in der Stadtverordnetenversammlung geschlossen unter Beweis gestellt hat. Sie scheint somit die einzige Fraktion zu sein, die frei von Ideologien oder Partikularinteressen, Entscheidungen auf Basis von Sachargumenten und Expertisen im Sinne des Allgemeinwohls fällt und auch bereit ist dafür zu streiten. Auch gegen Widerstände.
  • CDU-Fraktion:
    Die Ahrensburger CDU ist gespalten. Innerhalb der Fraktion kämpfen seit Jahren zwei Flügel gegeneinander an. Die Gräben scheinen tief zu sein und hatten schon in der Vergangenheit Parteiaustritte (Steffen Rothermund) und gerichtliche Streitereien (Klaus Schädel) zur Folge. Sie gipfelten 2010 in dem Rücktritt des damaligen Fraktionsvorsitzenden und unterlegenen Bürgermeisterkandidaten Jörn Schade. Trotz aller Bemühungen des neuen Fraktionsvorsitzenden Tobias Koch, war es bislang nicht möglich, bei wichtigen Entscheidungen in der Stadtverordnetenversammlung ein geschlossenes Bild zu hinterlassen. Eine immer gleiche Gruppe von CDU Stadtverordneten stimmte dabei stets gegen die mehrheitliche Position der eigenen Fraktion. Bemerkenswert ist dabei, dass diese Stadtverordneten dabei nicht von der Möglichkeit der Stimmenthaltung Gebrauch machten, sondern durch explizites Nein- Stimmen, den gegnerischen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung die Mehrheit sicherten und somit den Boykott bzw. die Blockade einzelner Projekte erst ermöglichten. Auch bei der Abstimmung zum Gebietsänderungsvertrages mit der Nachbargemeinde Delingsdorf sorgten genau diese Abweichler mit ihrer Nein-Stimme dafür, dass der Beschluss abgelehnt und somit die Planung zur Nordtangente erneut gestoppt wurde. Namentlich mit Nein stimmten in der öffentlichen Abstimmung Doris Brand, Martina Strunk und Roland Wilde. Nichtsdestotrotz dankt die IGANO dem konstruktiven Flügel der CDU und Herrn Koch für ihren unermüdlichen Einsatz für die Nordtangente und den Wohn- und Gewerbestandort Ahrensburg.
  • FDP-Fraktion:
    In Ahrensburg ist eben alles etwas anders. Die FDP, sonst als Partei der Wirtschaft bekannt, scheint mit dem Ortsverband Ahrensburg eher eine Splittergruppe der Grünen mit gelber Tarnbemalung gebildet zu haben. Resolutionen und Apelle der im Gewerbegebiet Nord ansässigen Wirtschaftsunternehmen für die Nordtangente wurden überhört. Eine fraktionsübergreifende Informationsveranstaltung der Wirtschaftsunternehmen zum Thema Nordtangente wurde ignoriert. Stadtverordneter Bellizi: „Mir sind keine Signale der Wirtschaft für die Notwendigkeit der Nordtangente bekannt ...“ Schade, Herr Bellizi. Wahrscheinlich lesen Sie nicht einmal Zeitung. Als Stadtverordneter mit Stimmrecht sollten Sie zumindest grundlegende Stimmungen und Berichte aus der Presse verfolgen. Dies kann bei mancher Entscheidungsfindung hilfreich sein. Wir verweisen dazu als Einstieg auf diesen Artikel. Des weiteren können sie sich hier auf den IGANO-Seiten unter dem Breich Presse noch einmal davon überzeugen, dass die Wirtschaft schon seit Jahren immer wieder die Nordtangente gefordert hat. Die Anwohner der Lübecker Straße warten derweil auf das Eintreten der FDP-Prognose im Rahmen der Lärmaktionsplanung. Hier vertrat die FDP-Fraktion die Meinung dass sich die Lärmproblematik an der Lübecker Straße in Kürze ganz von selbst durch den großflächigen Einsatz von Elektro-Autos lösen wird. Wir nennen das Realsatire in Bestform!
  • WAB-Fraktion:
    Die WAB wirbt auf ihren aktuellen Plakaten mit dem Slogan "100% Ahrensburg". Der politisch interessierte Bürger weiß, dass damit in Wirklichkeit "100% Eigeninteressen" gemeint ist. Die Wählergemeinschaft vertritt vorangig die Interessen ihrer Mitglieder, im Zweifel auch gegen das Allgemeinwohl. So glänzte die WAB in der Vergangenheit vornehmlich mit Aktionen zur Verhinderung wichtiger Projekte. Fand sich doch schließlich immer ein Neu-/Altmitglied das sich im Zuge dieser Projekte unzumutbar persönlich beeinträchtigt fühlte. Die zur Verhinderung ins Feld geführten „Argumente“ wurden dabei umso abstruser je eindeutiger die Sachargumente für ein Projekt sprachen. So stimmte die WAB angeblich aus Kostengründen gegen den Gebietsänderungsvertrag mit Delingsdorf, der Ahrensburg 750.000 Euro verteilt auf 10 Jahre gekostet hätte,  fordert aber gleichzeitig eine – deutlich teurere! - „weiträumige Nordumführung von Ahrensburg“. Diese wurde im Masterplan Verkehr berechnet, aber nach Meinung aller Experten für unsinnig befunden und verworfen. Verständlich wird diese Haltung der WAB nur durch die Tatsache, dass die Wählergemeinschaft bei der letzten Kommunalwahl eines ihrer zwei Direktmandate im Norden des Gartenholzes durch Stimmungsmache gegen die Nordtangente erringen konnte. Neuerdings sieht man WAB-Abgeordnete an der Seite von Initiativen, die eine „Südtangente“ für den Hagen und Ahrensfelde fordern. Kosten allein dafür ca. 30 Mio. Euro? Gleichzeitig ist sich ihr Vorsitzender Hinrich Schmick nicht zu schade, in den Beratungen zum Ahrensburger Haushalt zu konstatieren, dass Ahrensburg finanzieller Spielraum praktisch bei null ist. Besser ist Scheinheiligkeit kaum noch belegbar. Über den desolaten Zustand dieser Truppe kann und sollte sich jeder Bürger, durch den einfachen Besuch einer öffentlichen Sitzung, selbst ein Bild machen.
  • Grünen-Fraktion:
    Immerhin konsequent in Ihrer generellen Ablehnung von Straßen-Neubauvorhaben, und seien sie auch ökologisch verträglich oder sogar sinnvoll. Unsere Position: Die Nordtangente zum Kornkamp ist wohl unter dem Gesichtspunkten der Umweltentlastung das „grünste“ in Ahrensburg diskutierte Neubauprojekt überhaupt. Sie würde nicht nur die Lübecker Straße gerade zwischen Schloss und Marstall entlasten, sondern sogar Verkehr vermeiden! Denn ein großer Teil der Fahrzeuge rollt von Norden nicht auf einer 900 Meter langen Nordtangente sondern über einen 4 km langen Umweg in das größte Gewerbegebiet Stormarns mit seinen 14.000 Arbeitsplätzen, Verbrauchermärkten usw. Hier deshalb noch einmal ganz besonders für die Grünen: Von annähernd 20.000 Fahrzeugen täglich auf der Lübecker Straße fährt mindestens ein Viertel in das Gewerbegebiet Beimoor bzw. wieder von dort zurück. Bei 3 km kürzerer Fahrtstrecke können so Zehntausende Kilometer unnötiger Fahrzeugbewegung somit immense CO2-Emissionen eingespart werden. Täglich! 
Die IGANO wird sich weiter für die Lösung der Verkehrssituation im Nordosten der Stadt einsetzen - auch und gerade vor der Kommunalwahl. 
Wir wünschen den Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern eine kluge Einflussnahme auf die Zusammensetzung der nächsten Stadtverordnetenversammlung – im Interesse der Stadt! 

 

Offener Brief der IGANO an alle Stadtverordneten

06.06.2012 11:06 von admin

Die IGANO - Interessengemeinschaft Ahrensburg Nord-Ost  hat in einem offenen Brief die Stadtverordneten von Ahrensburg darüber informiert, dass IGANO die Forderung der Ahrensburger Wirtschaft zum Bau der Nordtangente vorbehaltlos unterstützt und die Stadtverordneten aufgefordert in einer zweiten Abstimmung für die Annahme des Gebietsänderungsvertrages mit Delingsdorf zu stimmen und damit den Weg für das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Nordtangente frei zu machen. IGANO vertritt die Auffassung, dass die Entlastungsstraße wegen ihrer Verkehrswirksamkeit und ihrer Synergieeffekte für die weitere städtebauliche Entwicklung von Ahrensburg von entscheidender Bedeutung ist.

Gebietsänderungsvertrag mit Delingdorf abgelehnt.

01.05.2012 11:06 von admin

Am 23.04.2012 stimmten die Ahrensburger Stadtverordneten mit nur einer Stimme Mehrheit gegen den Gebietsänderungsvertrag mit der Nachbargemeinde Delingsdorf. Vier Stadtverordnete waren auf der Sitzung leider nicht anwesend. Eine Übersicht über die Stimmverteilung (Befürworter und Gegner) finden sie hier.

Obwohl sich die Befürworter hinlänglich bemühten, den Gesamtzusammenhang der Entscheidung mit all ihren Folgen (Nordtangente, Erlenhof, Gewerbegebiet) für die weitere Entwicklung im Ahrensburger Norden herzustellen, wurde von den Gegnern, wie erwartet, lieber eine Scheindebatte über die vereinbarte Ausgleichszahlung von 750.000 Euro an Delingsdorf geführt. Übrigens auch von den Gegnern aus der WAB, die zuvor den Grunderwerb für die Nordtangente auf mindestens 2 Mio. Euro beziffert hatten.

Ahrensburg hätte bei dem geplanten Gebietstausch die Flächen zwischen Kremerberg und Gewerbegebiet erhalten und dafür Grünland in der Nähe des Beimoorwaldes an Delingdorf übertragen. Das die so hinzugewonnen Flächen auf Grund ihrer siedlungsnahen Lage und optimalen Anbindung (Nordtangente und Bahnhof Gartenholz), für Ahrensburg in Zukunft von erheblich höherem Wert sein dürften, wurde dabei von den Gegnern genauso unter den Teppich gekehrt wie die generelle Notwendigkeit einer Verkehrslösung für die überlastete B 75.

So führte bei der Debatte erneut Ideologie (Grüne) und Eigennutz (WAB) Regie. Warum FDP und Teile der CDU gegen alle Sachargumente, gegen die Bedürfnisse der ansässigen Unternehmen, gegen alle Gutachten und Expertisen und dabei z.T. sogar gegen ihre eigene Fraktion stimmten, bleibt Ahrensburgs Rätsel.

Fazit:
Ein weiteres Trauerspiel aus dem Ahrensburger Politik-Theater und ein schwarzer Tag für die Stadt.

Pressemitteilung der IGANO - Zur Nordtangente gibt es keine Alternative.

21.04.2012 11:06 von admin

Vor der Abstimmung zum Gebietsänderungsvertrages mit der Nachbargemeinde Delingsdorf am Montag den 23.04.2012 in der Stadtverordnetenversammlung, hat die IGANO eine Pressemitteilung veröffentlicht. Wir appellieren noch einmal an alle Stadtverordneten endlich für das Gesamtwohl von Ahrensburg und somit für die Nordtangente zu entscheiden!
Die Pressemitteilung können sie hier downloaden.

Delingsdorf stimmt Verhandlungen über Nordtangente zu!

28.06.2011 22:00 von admin

Am 28.06.2011 hat die Gemeindevertretung von Delingsdorf mit eindeutiger Mehrheit (10 Ja, 1 Nein, 1 Enthaltung) beschlossen, das „Verhandlungsangebot der Stadt Ahrensburg über den Verlauf einer nördlichen Entlastungsstraße und einen entsprechenden Gebietsänderungsvertrag“ anzunehmen.
Weitere Informationen unter Planungsstand.

Stadtverordnete stimmen für Nordtangente!

27.05.2011 10:00 von admin

Die Ahrensburger Stadtverordneten haben in ihrer Sitzung am 23.05.2011 mehrheitlich für die Nordtangente gestimmt.

Damit können jetzt die Planfeststellungsunterlagen für die „Entlastungsstraße Nordost“, wie die rund 900 m lange Verbindung zwischen der B 75 und dem Kornkamp im Gewerbegebiet Nord amtlich bezeichnet wird, erstellt werden.
Unverändert wird für die notwendigen Verhandlungen mit der Nachbargemeine Delingsdorf der im März durch den Bau- und Planungsausschuss festgelegte Untersuchungskorridor gelten.
Die Stadtverordnetenversammlung hat damit noch rechtzeitig und im Interesse Ahrensburgs entschieden. Bei zeitgerechter Einleitung des Planfeststellungsverfahrens kann die Stadt für dieses Projekt daher noch mit erheblichen Fördermitteln nach dem GVFG rechnen.

Wer die Situation im Nordosten kennt weiß, wie unverzichtbar eine direkte Verbindung zwischen der B 75 im Norden und dem Gewerbegebiet Nord ist. Die vereinzelt vorgebrachte Behauptung, es gäbe keine spürbare Verkehrszunahme auf der Lübecker Straße und die Situation sei erträglich, weil sich nur morgens für kurze Zeit ein Stau bilde, entspricht nicht der Wirklichkeit! Doch gleichgültig, ob die Realität hier für die Verfolgung anderer Interessen bewusst ausgeblendet wird, die Ergebnisse der Verkehrszählungen und –berechnungen einfach ignoriert werden oder ob vielleicht gar keine eigenen Wahrnehmungen vorhanden sind: Derartige Darstellungen sind ein Schlag ins Gesicht der schon heute tagtäglich von der hohen Verkehrsbelastung betroffenen Anlieger und Nutzer der B 75 / Lübecker Straße!

Die Entscheidung vom 23. Mai war ein besonders wichtiger Meilenstein.

Die IGANO wird auch den Fortgang der Planungen zur Nordtangente aufmerksam und konstruktiv begleiten. An die Gegner der Nordtangente - auch unter den Stadtverordneten - appellieren wir, den Bürgermeister und die Verwaltung im anstehenden Prozess konstruktiv zu unterstützen. Es geht nunmehr darum, das für Ahrensburg insgesamt wichtige Vorhaben zeitgerecht und kostenbewusst, aber auch mit möglichst geringen zusätzlichen Belastungen für das Umfeld zu realisieren.

Offener Brief an die Stadtverordneten

18.05.2011 20:00 von admin

Vor der Stadtverordnetenversammlung am 23.05.2011 hat sich die IGAN0 heute mit einem offenen Brief noch einmal direkt an die Ahrensburger Stadtverordneten und den Bürgermeister gewandt.

Die Interessengemeinschaft, deren Mitglieder vielfach schon heute den unerträglichen Belastungen durch den stark zunehmenden Verkehr auf der B 75 / Lübecker Straße sehr unmittelbar ausgesetzt sind, fasst darin noch einmal die wesentlichen Argumente rund um die Nordtangente zusammen.

Den offenen Brief können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

23.05.2011: Nordtangente in der Stadtverordnetenversammlung

14.05.2011 20:00 von admin

Über die Nordtangente wird schon sehr lange diskutiert – viel zu lange! Sie könnte längst fertig sein, war ihre Behandlung in den Gremien doch schon einmal 2006 vorgesehen. Damals hätte ihr Bau vermutlich weniger gekostet wie jetzt und B 75 - Anlieger sowie – Benutzer wären schon seit Jahren etwas entlastet. Für Umweltbewusste empfiehlt sich zudem der Blick auf unseren CO2-Rechner.
Ahrensburg hat sich jedoch zunächst für einen anderen Weg entschieden. Bürgerbeteiligung in der Zukunftswerkstatt, viele Erhebungen und Gutachten, Masterplan Verkehr usw. haben viel Geld und Zeit gekostet. Letztlich hat der aufwändige Prozess wieder ergeben, dass die Entlastung der nördlichen Lübecker Straße das drängendste Verkehrsproblem Ahrensburgs und die Nordtangente vom Kornkamp zur B 75 / Lübecker Straße allen anderen untersuchten Alternativen deutlich überlegen ist. Das ergibt sich auch aus der Vorlage der Verwaltung für die Stadtverordnetenversammlung am 23.05.2011.
Es ist sicher kein Zufall, dass erneut mehrere Initiativen mit der Forderung nach einem ganzheitlichen Verkehrskonzept versuchen, die überfällige Entscheidung für die Nordtangente zu beeinflussen. Dies mit den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt zu begründen, an deren Ende im November 2008 sich zu Fragen der Verkehrsplanung rund 60 Ahrensburger (von 31.000) beteiligten, darf notwendige politische Beschlüsse nicht endlos verzögern. Erst recht dann nicht wenn es dazu führen würde, dass am Ende überhaupt keine (der auch für andere Teile Ahrensburgs notwendigen und wünschenswerten) Entlastungsstraßen mehr finanziert und gebaut werden könnte.
Die Entscheidung muss im Interesse Ahrensburgs getroffen werden.
Sie liegt am 23.05.2011 bei den Stadtverordneten.